Rennräder

Die Geschichte des Rennrades nach unserem heutigen Verständnis beginnt Ende der 1870iger Jahre mit dem Aufkommen des Hochrades, das nicht mehr vom reinen Nutzaspekt bestimmt war, sondern als Freizeit und Sportgerät konzipiert war. Spätestens seit 1896, als Radsport olympische Disziplin wurde, brach das weltweite Radfieber aus, das bei berühmten Rennen stets ganze Nationen in Atem hält, ewige Helden geboren hat und die Kulisse großer Dramen stellt. 

Bei diesem Radtyp ist der Name Programm, waren die ersten Rennräder noch ohne Schaltung und aus schwerem Stahl besaßen sie bereits das noch heute gültige Formenprinzip, nämlich einen konstruktionsbedingt verwindungsarmen Diamantrahmen zur optimalen Kraftübertragung und einen nach unten gebogenen Lenker, um mehr Griffpositionen zu haben und im Untergriff weniger Luftwiderstand aufzubauen.

Seit Einführung der ersten Schaltungen zur Optimierung der Trittfrequenz bei unterschiedlichen Steigungsprofilen hat die Entwicklung der Technik zu immer schmaleren (und reißfesten) Ketten geführt, die es erlaubten, mehr Ritzel bei gleicher Baubreite auf dem hinteren Nabenkörper unterzubringen. Fand in den 1980iger Jahren gerade noch die Verdrängung von 5 auf 6 fach Ritzel statt, haben wir seit 2009 11 Ritzel bei Campagnolo, seit 2012 bzw. 2013 auch bei Shimano und SRAM.

Auch hat sich Stahl lange als Rahmenmaterial der Wahl erwiesen, moderne Löt- und Schweißverbindungen und das konifizieren der Rohre, sprich ausdünnen an weniger belasteten Stellen, führten zu Rennrädern deutlich unter 10 kg. Metall-Legierungen wie Aluminium oder Titan und letztlich Carbonfasern bzw. Verbundstoffe verdrängten den Werkstoff Stahl zumindest im Profi Bereich, wo Gewicht entscheidend sein kann. Allerdings besteht die vielfach höhere Zugfestigkeit von Carbonfasern nur in Zugrichtung, was wiederum die Entwicklung und Berechnung von modernen Carbon Rahmen mittels hochkomplexer Softwareanwendungen im Simulationsbereich in neue Dimensionen beförderte.

So sind heute belastungs- und zugleich windoptimierte Formen mit minimalem Gewicht möglich, die bis vor 10 Jahren noch undenkbar in der Umsetzung schienen. Serienmäßige und alltagstaugliche Gesamtgewichte von deutlich unter 6 kg sind kein Problem, haben aber ihren Preis. Besonders Hersteller, die an den großen Rennen wie Tour de France etc. teilnehmen, entwickeln mit dem gleichen Know How wie Flugzeughersteller oder Formel 1 Rennställe.

Bei all diesen technischen Superlativen haben sich insbesondere beim Rennrad mit seiner langen Tradition jedoch auch klassische Techniken und Formen ihre Aktualität bewahrt, da sie Tugenden wie Ästhetik, Kampfgeist und Teamspirit in ihrer Anmutung widerspiegeln. Rennräder sind heute eine der diversifiziertesten Radgattungen die es gibt, ob Einsteiger, zum touren, für Bergrennen, zum Zeitfahren oder sogar auf unbefestigten Wegen, jeder findet heute mit der richtigen Beratung das passende Rennrad.

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Die Geschichte des Rennrades nach unserem heutigen Verständnis beginnt Ende der 1870iger Jahre mit dem Aufkommen des Hochrades, das nicht mehr vom reinen Nutzaspekt bestimmt war, sondern als Freizeit und Sportgerät konzipiert war. Spätestens seit 1896, als Radsport olympische Disziplin wurde, brach das weltweite Radfieber aus, das bei berühmten Rennen stets ganze Nationen in Atem hält, ewige Helden geboren hat und die Kulisse großer Dramen stellt. 

Bei diesem Radtyp ist der Name Programm, waren die ersten Rennräder noch ohne Schaltung und aus schwerem Stahl besaßen sie bereits das noch heute gültige Formenprinzip, nämlich einen konstruktionsbedingt verwindungsarmen Diamantrahmen zur optimalen Kraftübertragung und einen nach unten gebogenen Lenker, um mehr Griffpositionen zu haben und im Untergriff weniger Luftwiderstand aufzubauen.

Seit Einführung der ersten Schaltungen zur Optimierung der Trittfrequenz bei unterschiedlichen Steigungsprofilen hat die Entwicklung der Technik zu immer schmaleren (und reißfesten) Ketten geführt, die es erlaubten, mehr Ritzel bei gleicher Baubreite auf dem hinteren Nabenkörper unterzubringen. Fand in den 1980iger Jahren gerade noch die Verdrängung von 5 auf 6 fach Ritzel statt, haben wir seit 2009 11 Ritzel bei Campagnolo, seit 2012 bzw. 2013 auch bei Shimano und SRAM.

Auch hat sich Stahl lange als Rahmenmaterial der Wahl erwiesen, moderne Löt- und Schweißverbindungen und das konifizieren der Rohre, sprich ausdünnen an weniger belasteten Stellen, führten zu Rennrädern deutlich unter 10 kg. Metall-Legierungen wie Aluminium oder Titan und letztlich Carbonfasern bzw. Verbundstoffe verdrängten den Werkstoff Stahl zumindest im Profi Bereich, wo Gewicht entscheidend sein kann. Allerdings besteht die vielfach höhere Zugfestigkeit von Carbonfasern nur in Zugrichtung, was wiederum die Entwicklung und Berechnung von modernen Carbon Rahmen mittels hochkomplexer Softwareanwendungen im Simulationsbereich in neue Dimensionen beförderte.

So sind heute belastungs- und zugleich windoptimierte Formen mit minimalem Gewicht möglich, die bis vor 10 Jahren noch undenkbar in der Umsetzung schienen. Serienmäßige und alltagstaugliche Gesamtgewichte von deutlich unter 6 kg sind kein Problem, haben aber ihren Preis. Besonders Hersteller, die an den großen Rennen wie Tour de France etc. teilnehmen, entwickeln mit dem gleichen Know How wie Flugzeughersteller oder Formel 1 Rennställe.

Bei all diesen technischen Superlativen haben sich insbesondere beim Rennrad mit seiner langen Tradition jedoch auch klassische Techniken und Formen ihre Aktualität bewahrt, da sie Tugenden wie Ästhetik, Kampfgeist und Teamspirit in ihrer Anmutung widerspiegeln. Rennräder sind heute eine der diversifiziertesten Radgattungen die es gibt, ob Einsteiger, zum touren, für Bergrennen, zum Zeitfahren oder sogar auf unbefestigten Wegen, jeder findet heute mit der richtigen Beratung das passende Rennrad.

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