Fat Bikes

Fatbikes sind Offroad Bikes bzw. modfizierte Mountainbikes mit überdimensionierten Reifen in Größen zwischen 3,8 Zoll (ca. 97 mm) und 4,8 Zoll (ca. 122 mm) Breite und auf Felgen von ca. 60-100 mm Breite. Diese Kombination erhöht nicht nur signifikant die Reifenaufstandsfläche, sondern ermöglicht das fahren mit extrem niedrigem Luftdruck (ca. 0,8 bar), wodurch die Traktion bzw. die Anpassung an den Untergrund ebenfalls deutlich erhöht wird bei gleichzeitig gestiegener Dämpfung beim abrollen.

Mit diesem Konstruktionsprinzip ist es möglich besonders lose Untergründe wie Schnee, Sand und Matsch mit kaum Traktionsverlust zu befahren und damit den Einsatzzweck klassischer Mountainbikes zu erweitern. Erste Prototypen wurden Anfang der 1980iger Jahre entwickelt um die Sahara zu durchqueren, erste Reifen dafür wurden von Michelin entwickelt. Das zog die Aufmerksamkeit von Rahmenbauern speziell aus Alaska auf sich, denn was für Sand gilt funktioniert auch bei Schnee und so wurde 1989 erstmals die gesamte Strecke des 1600 km langen Iditarod Trails in Alaska mit Fat Bikes befahren.

Erst 2005 verhalf Surly Bikes mit dem Modell Pugsley den Fat Bikes zum ersten kommerziellen Durchbruch und es sollten knapp weitere 10 Jahre vergehen bis zu dem Punkt, an dem jeder renommierte Hersteller ein Fat Bike in seinem Line Up hat. An dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass bis heute bereits zehntausende Rennkilometer in über 20 Jahren von international anerkannten Athleten auf Fat Bikes absolviert wurden, auch wenn selbst heute noch ein Fat Bike für Staunen und viel Gesprächsstoff sorgt.

Moderne Fat Bike Geometrien sind wendig und Trail tauglich, modernste Felgen und Reifenkombinationen unterschiedlichster Hersteller sorgen nicht nur für Grip auch auf Alpenetappen sondern auch für zügige Beschleunigung und minimierte Trägheit an den rotierenden Massen. Damit ist das Fat Bike bei weitem kein spezielles Rad mehr mit eingeschränktem Einsatzbereich, sondern im Sinne des ursprünglichen Mountain- und Do it all Bikes für immer mehr Fahrer das Bike, das dem Gedanken an ein universelles, unkaputtbares und unkompliziertes Geländebike am nächsten kommt - mit einer extra Portion Fahrspaß.

Fatbikes sind Offroad Bikes bzw. modfizierte Mountainbikes mit überdimensionierten Reifen in Größen zwischen 3,8 Zoll (ca. 97 mm) und 4,8 Zoll (ca. 122 mm) Breite und auf Felgen von ca. 60-100 mm... mehr erfahren »
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Fat Bikes

Fatbikes sind Offroad Bikes bzw. modfizierte Mountainbikes mit überdimensionierten Reifen in Größen zwischen 3,8 Zoll (ca. 97 mm) und 4,8 Zoll (ca. 122 mm) Breite und auf Felgen von ca. 60-100 mm Breite. Diese Kombination erhöht nicht nur signifikant die Reifenaufstandsfläche, sondern ermöglicht das fahren mit extrem niedrigem Luftdruck (ca. 0,8 bar), wodurch die Traktion bzw. die Anpassung an den Untergrund ebenfalls deutlich erhöht wird bei gleichzeitig gestiegener Dämpfung beim abrollen.

Mit diesem Konstruktionsprinzip ist es möglich besonders lose Untergründe wie Schnee, Sand und Matsch mit kaum Traktionsverlust zu befahren und damit den Einsatzzweck klassischer Mountainbikes zu erweitern. Erste Prototypen wurden Anfang der 1980iger Jahre entwickelt um die Sahara zu durchqueren, erste Reifen dafür wurden von Michelin entwickelt. Das zog die Aufmerksamkeit von Rahmenbauern speziell aus Alaska auf sich, denn was für Sand gilt funktioniert auch bei Schnee und so wurde 1989 erstmals die gesamte Strecke des 1600 km langen Iditarod Trails in Alaska mit Fat Bikes befahren.

Erst 2005 verhalf Surly Bikes mit dem Modell Pugsley den Fat Bikes zum ersten kommerziellen Durchbruch und es sollten knapp weitere 10 Jahre vergehen bis zu dem Punkt, an dem jeder renommierte Hersteller ein Fat Bike in seinem Line Up hat. An dieser Stelle darf man nicht vergessen, dass bis heute bereits zehntausende Rennkilometer in über 20 Jahren von international anerkannten Athleten auf Fat Bikes absolviert wurden, auch wenn selbst heute noch ein Fat Bike für Staunen und viel Gesprächsstoff sorgt.

Moderne Fat Bike Geometrien sind wendig und Trail tauglich, modernste Felgen und Reifenkombinationen unterschiedlichster Hersteller sorgen nicht nur für Grip auch auf Alpenetappen sondern auch für zügige Beschleunigung und minimierte Trägheit an den rotierenden Massen. Damit ist das Fat Bike bei weitem kein spezielles Rad mehr mit eingeschränktem Einsatzbereich, sondern im Sinne des ursprünglichen Mountain- und Do it all Bikes für immer mehr Fahrer das Bike, das dem Gedanken an ein universelles, unkaputtbares und unkompliziertes Geländebike am nächsten kommt - mit einer extra Portion Fahrspaß.

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