Cyclocross Bikes

Cyclocross Bikes oder ursprünglich Querfeldeinräder sind für die namensgebende Disziplin entwickelt. Diese wird fast ausschliesslich im Herbst und Winter auf befestigten Wegen und im Gelände seit 1900 ausgetragen. Bereits damals brachten sich Rennradfahrer damit früh in Form, insbesondere da die harten Anstiege und das Gelände viele muskuläre und konditionelle Anreize setzt.

Im Gegensatz zu Cross Country Mountainbike Rennen wird Querfeldein auschliesslich auf Rennrädern mit erhöhtem Reifendurchmesser, Rennlenker und komplett ungefedert gefahren. Die Reifen, meist 33-35 mm, sind je nach Anforderung unterschiedlich stark profiliert. Profis verwenden zudem meist Schlauchreifen, diese können mit deutlich weniger Luftdruck gefahren werden und ermöglichen so trotz der relativ schmalen Bauweise enormen Grip im Gelände, entsprechende Fahrkünste vorausgesetzt.

Die Rennen finden in der Regel auf kurzen Kursen zwischen einem und drei Kilometern statt. Besonderes Merkmal dieses Sports, der in Belgien Heldenstatus besitzt und an Volksfeste erinnert, sind kurze und extrem steile Ansteige, die die Fahrer nicht nur bei trockenem Wetter dazu zwingen, Ihre Räder zu schultern, um die Passage sturzfrei zu meistern. Bei Schlamm wird das Ganze dann spektakulär und dürfte sich den meisten als Bild von diesem Sport ins Gedächtnis gebrannt haben - ein schlamm- und dreckverkrusteter Athlet, der zu Fuß rennend sein Rad schultert bis er gekonnt wieder aufspringt. Cyclocrosser weisen daher flachere Oberrohrpartien auf, damit sie angenehmer zu schultern sind.

Seit geraumer Zeit setzen sich auch im Quefeldein Scheibenbremsen durch, zumindest im Amateur und Endkundbereich, da diese im Gelände einfach besser verzögern. Profis fahren oft noch klassische Felgenbremsen, da bei geeigneter Fahrtechnik letztlich nicht viel Masse verzögert werden muss und Discs mehr auf die Waage bringen.

Cyclocrosser haben sich in der Zwischenzeit ebenfalls diversifiziert, gab es früher nur harte, nervöse Rennmaschinen mit geduckter Körperhaltung, werden Cyclocrosser heute mit entschärften Geometrien wegen ihrer Robustheit gern als Eierlegende Wollmilchsäue bezeichnet, Räder die von Sport bis Commuting alles mitmachen.

Cyclocross Bikes oder ursprünglich Querfeldeinräder sind für die namensgebende Disziplin entwickelt. Diese wird fast ausschliesslich im Herbst und Winter auf befestigten Wegen und im Gelände seit... mehr erfahren »
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Cyclocross Bikes oder ursprünglich Querfeldeinräder sind für die namensgebende Disziplin entwickelt. Diese wird fast ausschliesslich im Herbst und Winter auf befestigten Wegen und im Gelände seit 1900 ausgetragen. Bereits damals brachten sich Rennradfahrer damit früh in Form, insbesondere da die harten Anstiege und das Gelände viele muskuläre und konditionelle Anreize setzt.

Im Gegensatz zu Cross Country Mountainbike Rennen wird Querfeldein auschliesslich auf Rennrädern mit erhöhtem Reifendurchmesser, Rennlenker und komplett ungefedert gefahren. Die Reifen, meist 33-35 mm, sind je nach Anforderung unterschiedlich stark profiliert. Profis verwenden zudem meist Schlauchreifen, diese können mit deutlich weniger Luftdruck gefahren werden und ermöglichen so trotz der relativ schmalen Bauweise enormen Grip im Gelände, entsprechende Fahrkünste vorausgesetzt.

Die Rennen finden in der Regel auf kurzen Kursen zwischen einem und drei Kilometern statt. Besonderes Merkmal dieses Sports, der in Belgien Heldenstatus besitzt und an Volksfeste erinnert, sind kurze und extrem steile Ansteige, die die Fahrer nicht nur bei trockenem Wetter dazu zwingen, Ihre Räder zu schultern, um die Passage sturzfrei zu meistern. Bei Schlamm wird das Ganze dann spektakulär und dürfte sich den meisten als Bild von diesem Sport ins Gedächtnis gebrannt haben - ein schlamm- und dreckverkrusteter Athlet, der zu Fuß rennend sein Rad schultert bis er gekonnt wieder aufspringt. Cyclocrosser weisen daher flachere Oberrohrpartien auf, damit sie angenehmer zu schultern sind.

Seit geraumer Zeit setzen sich auch im Quefeldein Scheibenbremsen durch, zumindest im Amateur und Endkundbereich, da diese im Gelände einfach besser verzögern. Profis fahren oft noch klassische Felgenbremsen, da bei geeigneter Fahrtechnik letztlich nicht viel Masse verzögert werden muss und Discs mehr auf die Waage bringen.

Cyclocrosser haben sich in der Zwischenzeit ebenfalls diversifiziert, gab es früher nur harte, nervöse Rennmaschinen mit geduckter Körperhaltung, werden Cyclocrosser heute mit entschärften Geometrien wegen ihrer Robustheit gern als Eierlegende Wollmilchsäue bezeichnet, Räder die von Sport bis Commuting alles mitmachen.

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